Du merkst, dass Dein Kind beim Lesen, Schreiben oder Rechnen nicht so recht weiterkommt. Vielleicht übst Du schon viel. Vielleicht gibt es bereits eine Diagnose oder die Schule hat Dir geraten, genauer hinzuschauen. Vielleicht weißt Du aber auch einfach: So wie es gerade läuft, ist es für mein Kind schwierig.
Aber was braucht Dein Kind eigentlich?
Genau darum geht es mir bei der Lernstandsanalyse. Nicht darum, möglichst viele Fehler zu finden oder Deinem Kind noch einmal zu zeigen, was es alles nicht kann.
Ich möchte herausfinden, was schon da ist, wie Dein Kind denkt und lernt und an welcher Stelle es Unterstützung braucht.
Dafür nehme ich mir Zeit. Wir lernen uns kennen, probieren unterschiedliche Dinge aus, spielen, bewegen uns, rechnen, lesen oder schreiben. Ich beobachte, frage nach und passe die nächsten Schritte immer wieder an das an, was ich bis dahin gesehen habe.
Am Ende soll nicht einfach ein Testergebnis stehen. Du sollst besser verstehen, wo Dein Kind gerade steht und was jetzt ein sinnvoller nächster Schritt sein könnte.
Lernstandsanalyse auf einen Blick
- Ablauf: 5 Termine à 50 Minuten (1 gemeinsamer Termin mit Dir und Deinem Kind, 3 Einzeltermine mit Deinem Kind, 1 Auswertungsgespräch mit Dir)
- Zeitraum: meist 5 Wochen
- Ergebnis: schriftliche Zusammenfassung mit Förderempfehlungen, ca. 1 Woche nach dem Auswertungsgespräch
- Kosten: 350 € / 2.610 DKK
- Ort: Tinglev oder online
Für wen ist die Lernstandsanalyse?
Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren, bei denen das Lesen, Schreiben oder Rechnen nicht so recht vorankommt. Es braucht dafür keine Diagnose und keinen Auftrag von der Schule. Wenn es schon Befunde, Förderberichte oder Zeugnisse gibt, bring sie gern mit. Ich schaue sie mir mit Dir gemeinsam an.
Wir fangen gemeinsam an
Beim ersten Termin bekommt Dein Kind nicht gleich einen Stapel Aufgaben vorgelegt. Wir starten gemeinsam – in der Regel mit Dir und Deinem Kind.
Ich habe dafür meine „Schön, dass Du da bist“-Fragen.
Weiß Dein Kind eigentlich, warum es bei mir ist? Was klappt in der Schule gut? Was macht es richtig gerne? Was fällt ihm schwer? Und was würde es selbst gerne besser können?
Dabei lerne ich nicht nur Dein Kind kennen. Ich bekomme auch einen ersten Eindruck davon, wie Ihr über Schule und Lernen sprecht und was passiert, wenn Dein Kind bei einer Frage unsicher wird. Mir ist wichtig, dass wir nicht über seinen Kopf hinweg über seine Schwierigkeiten sprechen. Dein Kind gehört von Anfang an dazu.

Eine meiner letzten Fragen ist deshalb: Was müsste passieren, damit wir irgendwann sagen können:
Jetzt brauchen wir uns nicht mehr?
Denn bevor wir über Förderung nachdenken, möchte ich wissen, wo wir eigentlich hinwollen.
Erst einmal ins Tun kommen

Beim nächsten Termin sind Dein Kind und ich allein. Häufig bauen wir zuerst einen Bewegungsparcours. Online verlegen wir den Parcours einfach in Deine gute Stube und schauen, was Schränke, Schubladen und Kinderzimmer so hergeben. Kissen, Stühle, Kuscheltiere oder ein Stapel Bücher – irgendetwas findet sich sicher 😉
Während Dein Kind überlegt, was es bauen möchte, Materialien zusammensucht und ausprobiert, bekomme ich schon eine Menge mit: Wie plant es? Wie schätzt es sich selbst ein? Wie koordiniert es seine Bewegungen? Was passiert, wenn etwas nicht gleich funktioniert?
Nebenbei unterhalten wir uns. Vielleicht frage ich, wie spät es gerade ist. Je nachdem, weshalb Dein Kind bei mir ist, sortieren wir Zahlen, suchen Wörter oder probieren etwas anderes aus.
So bekomme ich erste Eindrücke, ohne dass sich die ganze Stunde um das dreht, was Deinem Kind ohnehin schon schwerfällt.
Dann schaue ich genauer hin
In den folgenden Stunden werden die Aufgaben gezielter. Welche das sind, hängt davon ab, weshalb Dein Kind zu mir kommt und was mir bis dahin aufgefallen ist.
Wir rechnen vielleicht mit Material, schreiben oder lesen, sortieren, knobeln oder spielen mit Sprache. Vieles davon passiert spielerisch und manches ganz klassisch mit Stift und Papier.
Auch ein standardisiertes Testverfahren gehört zur Lernstandsanalyse. Je nach Alter und Fragestellung schaue ich damit genauer auf das Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Der Test ist für mich aber ein Baustein und nicht die Lernstandsanalyse selbst.
Denn mich interessiert nicht nur, ob Dein Kind eine Aufgabe richtig oder falsch löst. Ich möchte wissen, wie es zu seiner Lösung kommt.
Welche Strategie benutzt es? Was hat es verstanden? Wo wird es unsicher? Was verändert sich, wenn wir eine Aufgabe anders angehen?

Ein Fünftklässler kann zum Beispiel 299 − 101 richtig ausrechnen – und dafür trotzdem ein schriftliches Rechenverfahren benutzen. Das Ergebnis stimmt. Für mich wird aber die Frage interessant: Warum braucht das Kind für diese Aufgabe diesen Weg?
In der letzten Stunde ist Platz für offene Fragen
Bis dahin kenne ich Dein Kind schon ein ganzes Stück besser. Jetzt kann ich noch einmal gezielt Dinge aufgreifen, die mir vorher aufgefallen sind oder bei denen ich genauer hinschauen möchte.
Wir knobeln, spielen, probieren etwas aus oder schauen uns bestimmte Strategien noch einmal an. Je nachdem, was mir in den vorherigen Stunden aufgefallen ist, beziehe ich auch kleine Aufgaben zum Hören, zur Feinmotorik oder zur räumlichen Orientierung ein.
Und wir überlegen gemeinsam: Was kann Dein Kind schon gut? Was möchte es selbst gerne besser können? Was würde ihm das Lernen leichter machen?
Für Dein Kind fühlt sich vieles davon wahrscheinlich einfach nach Spielen, Ausprobieren und gemeinsamem Knobeln an.
Für mich steckt darin eine ganze Menge Information.
Was zwischen unseren Terminen passiert
Die Termine mit Deinem Kind sind nur ein Teil meiner Arbeit.
Nach den Stunden gehe ich meine Beobachtungen durch, werte das standardisierte Testverfahren aus und plane, was ich beim nächsten Mal genauer anschauen möchte. Ich wähle passende Aufgaben und Materialien aus, notiere offene Fragen und sammle erste Ideen für die weitere Förderung.
Dabei fügt sich Stück für Stück zusammen, was ich in ganz unterschiedlichen Situationen gesehen habe.
Und dann möchte ich wissen, ob mein Bild zu Deinem passt
Im Auswertungsgespräch zeige ich Dir, was ich mit Deinem Kind gemacht habe und was mir dabei aufgefallen ist.
Und dann bist Du noch einmal gefragt.
Kennst Du das von Deinem Kind? Erlebst Du bestimmte Situationen ähnlich – oder vielleicht ganz anders? Gibt es etwas aus seiner frühen Entwicklung oder Vorgeschichte, das wichtig sein könnte? Gibt es Hefte, Befunde oder andere Unterlagen, die Du mir zeigen möchtest? Oder etwas, das wir bisher noch gar nicht angesprochen haben?
Dafür ist hier Platz.
Ich möchte Dir nicht nach drei Stunden mit Deinem Kind erklären, wie es „funktioniert“. Du kennst Dein Kind sehr viel länger als ich. Meine Beobachtungen und Deine Erfahrungen gehören deshalb für mich zusammen.
Erst danach setze ich das Gesamtbild zusammen und schreibe meine Einschätzung und Förderempfehlungen für Dich auf.
Was bekommst Du am Ende?
Du bekommst eine schriftliche Zusammenfassung meiner Lernstandsanalyse mit den wichtigsten Beobachtungen und konkreten Empfehlungen für die nächsten Schritte.
Dabei muss nicht automatisch herauskommen: Dein Kind braucht jetzt Lerntherapie.
Vielleicht beginnen wir anschließend gemeinsam mit der Lerntherapie. Vielleicht sind für den Moment konkrete Förderideen für zu Hause oder die Schule sinnvoll. Vielleicht empfehle ich, an einer bestimmten Stelle noch einmal fachlich genauer hinzuschauen.
Die Lernstandsanalyse kann deshalb sowohl der Start in eine Lerntherapie bei mir als auch ein eigenständiges Angebot sein.
Was kostet die Lernstandsanalyse?
Die Lernstandsanalyse zahlen Eltern in der Regel selbst. Dafür braucht es keinen Antrag und keine Wartezeit auf eine Bewilligung.
Für die vollständige Lernstandsanalyse berechne ich 350 € / 2.610 DKK.
Darin enthalten sind:
- ein gemeinsamer erster Termin mit Dir und Deinem Kind (50 Minuten)
- drei Einzeltermine mit Deinem Kind (je 50 Minuten)
- meine Vor- und Nachbereitung sowie die Auswertung
- ein Auswertungsgespräch mit Dir (50 Minuten)
- eine schriftliche Zusammenfassung mit Förderempfehlungen
Insgesamt sind das fünf persönliche Termine plus meine Arbeit zwischen und nach den Terminen.
Du bist Dir unsicher, ob die Lernstandsanalyse das Richtige für Dein Kind ist? Schreib mir kurz, worum es geht, dann melde ich mich bei Dir. Und wenn Du erst einmal sortieren möchtest, ob Nachhilfe oder Lerntherapie besser passt, findest Du hier einen Überblick.
